Grafik_StreckeMit dem Fahrrad von Görlitz zum Fichtelberg
Am Samstag, den 24. Juni ging sie los, die SachsenTour von Radio Dresden. Über 550 km und sieben Etappen geht es für den Moderator André Hardt und 19 mitradelnde Hörer quer durch Sachsen von Görlitz zum Fichtelberg. Jede Etappe endet jeweils in einem Freizeitpark, in welchen dann alle Hörer eingeladen sind, um André und sein Radteam zu empfangen. Wie auch im vergangenen Jahr werden die Fahrräder (meist aktuelle E-Bikes), mit denen die Radfahrer unterwegs sind, von Little John Bikes zur Verfügung gestellt. Zudem ist Little John Bikes als Servicepartner mit einem Begleitfahrzeug auf der gesamten Tour dabei und steht dem Team kompetent zur Seite.

Auf unserem Blog berichten wir täglich von der Tour…


Tag 7 und Abschlusswochenende:

Der Fichtelberg!
Nach mehr als 500 Kilometern und fast 7.000 Höhenmetern sind die Teilnehmer der Radio Dresden Sachsentour am höchsten Punkt Sachsens angekommen. Gipfelstürmer auf einem ziemlich stürmischen Gipfel. Zwanzig vollkommen unterschiedliche Menschen, die bis vor einer Woche nicht einmal eine Ahnung voneinander hatten, sind zu einem Team, zu einer Mannschaft, zu einer Einheit verschmolzen. Ziel erreicht! Ein unbeschreiblicher Moment.

Dann die Ankunft im Elldus Resort Oberwiesenthal, wohlfühlen, Wellness, großes Familienfest mit Lagerfeuerromantik und endlich einfach nur Urlaub!

Dankeschön an alle Partner und Unterstützer! An Little John Bikes, an Martin, der uns als technischer Support begleitet hat und an Franz, der mit seinem Verpflegungsfahrzeug wie eine Mutter immer der Nähe war. Dankeschön an Kristin, die das Projekt Sachsentour gemeinsam mit unserem Christoph liebevoll vorbereitet und unterwegs dafür gesorgt hat, dass Millionen von Radiohörern mittendrin statt nur dabei waren. Danke an alle Freizeitparks und Attraktionen und Angebote, die uns an jedem Etappenende erwartet und verwöhnt haben und Dankeschön an den Fahrradgott, der, abgesehen von einem einzigen Regentag, ideale äußere Bedingungen geschickt hat und nur für zwei platte Reifen, einen geringfügigen Sturz und ein schmerzendes Knie gesorgt hat. Gemessen an der großen Herausforderung, die diese Tour zweifellos für alle war, eine ziemlich gute Bilanz. Danke an das Elldus Resort für ein wunderschönes Finale und ein superfröhliches Familienwochenende. Und schließlich vielen Dank an das Radlerteam. Ihr seid Spitze! Mit Euch jederzeit und gerne wieder!
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Tag 6:
Die sechste Etappe führte über nur 35 Kilometer von Lichtenstein über Zwickau und Schneeberg nach Aue. Eine Kurzetappe, die dennoch sehr anspruchsvoll war.
Falls es wirklich einen Fahrradgott gibt, dann hat er sich heute gedacht, meine Besten die bedürfen keiner Schonung. Also hat das Team schonungslosem Regen und einigen qualvollen Anstiegen ausgesetzt. Irgendwann war nicht mehr klar, ob es Regenwasser ist oder Schweiß, was uns da von der Nasenspitze tropft und in alle möglichen Ritzen eindringt.
Spontane Hilfe erreichte die Radler in Zwickau. Es muss sich nämlich herumgesprochen haben, dass die Leistungsparameter des Sachsentour-Teams mittlerweile nicht nur durch die Decke gehen, sondern längst schon die Bezeichnung überirdisch und intergalaktisch verdienen. Und so kam es, dass das Team passenderweise von SATURN in Zwickau empfangen wurden, mit einer Zwischenmahlzeit und einem Dach über dem Kopf. Als diese Umlaufbahn allerdings wieder verlassen wurde, waren es exakt drei Witterungsstufen, mit denen sich die Gruppe auseinander setzen musstn: starker Regen, stärkerer Regen und noch stärkerer Regen. Ein kleiner Trost bei der Ankunft in Schneeberg war einzig die Tatsache, dass es wenigstens keinen Schnee gab in Schneeberg.
Schließlich der Zoo der Minis in Aue. Der hat für alle Härten des Tages samtfellweich entschädigt. Alles ist klein im Zoo der Minis. Deswegen ist es aber nicht weniger Vergnügen. Die Wissenschaft und die Expertise zahlloser Feldversuche stimmen längst darin überein, dass es eben nicht auf die Größe ankommt. Alles in allem ein feuchtfröhlicher Tag!
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Tag 5:
Die fünfte Etappe über 105 Kilometer vom Leipziger Neuseenland über Borna, Penig und Glauchau nach Lichtenstein, war der bisher schwierigste Abschnitt. Aber das BOS-Team (BOS steht für Betonoberschenkel) kann so schnell nichts mehr aus der Fassung bringen.
Baustellen, Umwege, überraschende Anstiege, Offroad-Passagen, Starkregen und Gewitter haben die Tour streckenweise zu einer Tortur werden lassen. Zwischenzeitlich sahen die Teilnehmeraus wie Klempner nach einem Wasserrohrbruch. Und dann plötzlich wieder strahlendes Hochsommerblau und ein sonniger Empfang in der zauberhaften und unbedingt empfehlenswerten Miniwelt Lichtenstein.

Auch heute wieder bei allen die Erfahrung, wie unfassbar schön dieses Sachsen ist. Jeder ist hochgerechnet vermutlich schon zehntausende Kilometer mit dem Auto durch Sachsen gefahren, ohne genauer hinzuschauen. Doch es braucht nur ein paar wenige Tage und 500 Kilometer auf dem Rad, um diese Perle wirklich zu entdecken. Ein zutiefst beeindruckendes Landschaftserlebnis.
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Tag 4:
Auf der vierten Etappe ging es für die Teilnehmer der Sachsentour entspannt durch Mittelsachsen über Lunzenau und Geithain zum Störmthaler See (Badestopp) und dann weiter in den Bergbautechnikpark Markkleeberg.
Ruhige 70 Kilometer, überwiegend gerade Strecke. Fast schon eine Unterforderung für unsere bergerprobte Mannschaft, die sich in den letzten Tagen immer mehr auf ein veritables Tour de France-Niveau zubewegt hat. Und um im französischen zu bleiben, gleich noch eine gute Nachricht aus der Sitzfleischregion: so peu à peu gehts besser mit dem Popö…
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Tag 3:
Die dritte Etappe von Altenberg in den Sonnenlandpark Lichtenau war mit 105 Kilometern die bisher längste Etappe. Natürlich strengt das an. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist ein E-Bike nämlich KEINE Hängematte. Man muss schon etwas tun, um sein Ziel zu erreichen. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Fahrrad ist aber der, dass auch nach 250 gefahrenen Kilometern und zweieinhalbtausend Höhenmetern (!) die die Teilnehmer in den letzten drei Tagen bewältigt haben, keine Stress- sondern Glückshormone freigesetzt werden. Und das hat zur Folge, dass die Stimmung im Team jeden Tag einen neuen Zenit erreicht. Fazit: Radfahren macht fröhlich. Viel Radfahren macht noch fröhlicher!

Das besondere Highlight dieser Etappe war die Begleitung der Tour durch zahlreiche Mitarbeiter von Little John Bikes, die heute einen Firmenausflug per E-Bike zur Sachsentour gemacht haben. Auch Gründer und Inhaber Steffen John war natürlich dabei und zusammen verbrachten wir einen schönen und aktiven Tag auf dem Rad.
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Tag 2:
Die zweite Etappe führte über 90 Kilometer von Bautzen nach Altenberg – von der sanften Hügellandschaft der Lausitz hoch ins Osterzgebirge. Altenberg liegt immerhin auf 750 m.ü.N. Eine beachtliche Zahl und eine schweißtreibende Erfahrung, wenn man sie im wörtlichen Sinn mit dem Fahrrad erfährt. Selbst mit einem E-Bike ist das eine ziemliche Herausforderung.
Bei der Tour de France bekommt der beste Bergfahrer, der beste „Kletterer“ das gepunktete Trikot. Das hätte sich heute jeder aus dem Team verdient, ungedopt, abgesehen vielleicht von ein paar Radlern, die es unterwegs zur Motivation gab.
Nach der Ankunft in Altenberg ging’s dann erstmal wieder im nahezu freien Fall nach unten und zwar auf der Sommerrodelbahn. Auf dem Bauch liegend rodeln ist übrigens nicht gestattet, was einige sehr schade fanden. Denn jetzt, am Tag zwei auf dem Sattel, fängt er langsam an weh zu tun, der verwöhnte Bürostuhlhintern. Die Konsequenz daraus: Heute Abend im Ahorn Hotel gibt’s Stehbankett.
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Tag 1:
Start der SachsenTour bei Little John Bikes in Görlitz. Nachdem alle Mitfahrer ihre Rad erhalten haben und dieses durch die Little John Bikes Mitarbeiter perfekt eingestellt wurde, ging es los.   Bei bestem Wetter sind die Jungs und Mädels um André heute in Görlitz gestartet. Alle haben heute auf dieser ersten Etappe alles gegeben und sind geradelt wie junge Zweiradgötter. Kleine Pausen, auch unfreiwillige, aufgrund von zwei platten Reifen gab es auch. Es ging durch die atemberaubend schöne Oberlausitz, warmer Sommerwind, goldene Felder, tiefblauer Himmel, nur hier und da ein paar weiße Wolkenfetzen, als hätte einer der Dinos vor Millionen Jahren aus lauter Freude, dass es ihn hierher verschlagen hat, einen Kopfstand gemacht und dabei seinen Fußabdruck am Himmel hinterlassen. Nach 60 Kilometer war das erste Etappenziel, der Saurierpark bei Bautzen erreicht.
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Bild- & Textquelle: ©Radio Dresden