Haibike_Fatcurve (12)Fatbikes, wie das Haibike Fatcurve, liegen voll im Trend. Fast jeder große Fahrradhersteller bietet die Mountainbikes mit den extra breiten Reifen inzwischen an. Aber was sind eigentlich genau Fatbikes und warum sind sie so beliebt?

Das Fatbike gehört zur Kategorie der Mountainbikes unterscheidet sich aber durch die besonders dicken Reifen mit einer Reifenbreiten von 3,7 bis 4,8 Zoll.

Entstanden ist der Fatbike-Kult Ende der 80er Jahre in den in den USA bevor er vor ein paar Jahren nach Europa herüber schwappte.

Ursprünglich wurden Fatbikes für den Einsatz in Gegenden mit extremen Bedingungen (Sand, Schnee und Schlamm) entwickelt und in Gegendenen wie Alaska eingesetzt. Dank der breiten Reifen können damit auch unzugängliche Regionen problemlos befahren werden. Damals wie heute findet man Fatbikes noch immer im Expeditionseinsatz, sie sind aber vor allem ein Trendprodukt mit großem Spaßfaktor.Haibike_Fatcurve (3)

Um das einmalige Fahrgefühl eines Fatbikes selbst zu erleben haben wir das Haibike Fatcurve bei besten Fatbike-Bedingungen – dünne Schneeschicht, Sonne & Winterwetter – umfangreich getestet.

Die extrem breiten Reifen und Felgen ermöglichen sehr niedrige Luftdrücke um 0,5 Bar. Die größere Aufflagefläche erlaubt es, auch auf sehr weichen Untergründen ohne Einzusinken zu fahren. Zudem gibt es deutlich mehr an Traktion und einen geringen Rollwiderstand im Gelände.

In Sachen Gewicht müssen sich Fatbikes übrigens nicht verstecken. Trotz der dicken Reifen wiegen Fatbikes kaum mehr als ein normales Mountainbike.

Auch bergauf ist der Unterschied zu einem „normalen“ Mountainbike kaum zu merken. Das Fatbike rollt leicht und lässt sich sehr gut steuern. Der große Vorteil ist natürlich, dass die dicken Reifen locker über den Schnee rollen und im Gegensatz zu deutlich schmaleren Mountainbike-Reifen nicht einsinken. Bei unserem Test war dies schon klar zu merken, bei einer größeren Schneedecke ist der Vorteil noch deutlicher. Trotz des recht geringen Profils liegen die Reifen bergab sehr gut in der Kurve und die Traktion ist hervorragend.

Haibike_Fatcurve (10)Wer sich wundert, warum viele Fatbikes keine Federgabel haben, dem sei erklärt, dass die dicken und hohen Reifen in Kombination mit dem geringen Luftdruck bereits für mehrere Zentimeter Federweg sorgen und so im „normalen“ Gelände eine zusätzliche Federgabel nicht zwingend nötig ist. Wie in unserem Test-Video ersichtlich, ist für geübte Fahrer auch spingen problemlos möglich.

In puncto Antrieb, Schaltung und Bremsen unterscheiden sich Fatbikes kaum von modernen Mountainbikes und sind mit aktuellen Schaltungskomponenten (2×10 Gänge) und hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet.

Fazit: Mit einem Fatbike ist Biken auf fast jedem Untergrund möglich und dort wo „normale“ Mountainbikes z.B. im Winter an ihre Grenzen kommen, fährt man mit dem Fatbike fast immer weiter. Fatbike fahren macht also richtig Spaß!

Übrigens: Für Fatbiker, die gern mit eingebautem Rückenwind im Gelände unterwegs sind, bietet Haibike mit dem XDuro Fat Six ein FATBIKE mit Elektroantrieb und BOSCH Performance Motor.

Die vorgestellten Fatbikes sind in den 24 Little John Bikes Shops erhältlich.