Endlich ist es soweit! Für unseren Teamfahrer Alexander hat am Wochenende die Wettkampfsaison mit dem Bohemia Bike Marathon begonnen. Der April hat sich dabei von seiner „besten“ Seite gezeigt und die Strecke war ordentlich aufgeweicht und schlammig. Aber Mountainbiker sind ja bekanntlich nicht aus Zucker! Hier sein Rennbericht…

Bohemia_Bike_Marathon_web_2  Da das Rennen letzten Sonntag nicht weit weg von zu Hause war, dachte ich mir am Donnerstag zuvor schon, dass ich mir die Strecke im vorhinein schon mal anschauen sollte. Mit angekündigtem Regen suchte ich mir also die Strecke in Tschechien und eh ich mich versah, war ich mitten im nirgendwo in einem tschechischen Wald. Zum Glück hatte ich mein GPS-Gerät dabei, sonst hätte ich mein Auto wohl nie mehr gefunden! So ging es bereits Tage vor dem Rennen durch unzählige Pfütsten und über Matschpisten. Danach brauchte meine Haibike Greed erstmal viel Pfelge.

ABohemia_Bike_3m Sonntag war dann DER Tag gekommen – der erste Renntag der Saison. Ich ging erstaunlich enstpannt in den Tag hinein, wahrscheinlich auch weil der Start erst um 13 Uhr war. Dadurch war genug Zeit für Geld wechseln, auspacken und anmelden.
Im Startblock kam dann doch die Nervosität hoch, von der ich mich gekonnt ablenkte, indem ich mit vielen bekannten Bikern im Startblock sprach. Dort sah man auch das erste Mal die gesamte Konkurrenz – so manch Trikot erkannte man wieder und sofort wusste ich: das wird kein Zuckerschlecken, denn es waren Einige dabei, die letztes Jahr beim Malevil Cup ganz vorne mitfuhren!

Bohemia_Bike_Marathon (1)Endlich fiel der Startschuss und Anfangs fühlte ich mich auch stark und konnte in den ersten Feldweg führen. Am ersten Anstieg wurde richtig Tempo gemacht, wobei sich drei Fahrer lösen konnten. Wir in einer schrumpfenden Verfolgergruppe kamen aber nicht mehr ran! So arbeitet ich mit Silvio Hauschild gut zusammen, bis er mich aufgrund eines Fahrfehlers von mir abhängte. Nach diesem Fast-Sturz war der Rythmus dahin und ich bekam Rückenschmerzen, wodurch ich so manch Fahrer bis zum Ziel ziehen lassen musste. Kurz vor dem Ziel musste ich wegen Krämpfen auch noch kurz anhalten, was an meiner Platzierung aber nichts mehr änderte.
Im Ziel war ich ziemlich entkräftet und etwas enttäuscht über meinen 8. Platz, aber im Nachhinein war das für dieses Wetter und für den Anfang der Saison schon ein passables Rennen.

Welches Rennen ich als nächstes Fahren werde entscheide ich spontan, aber spätestens sieht man mich in Dresden zum MTB-Marathon in Dresden am Pfingstsonntag.